Die beiden Red-Bull-Fahrer waren am Start unschlagbar, Sebastian Vettel setzte sich auf unterschiedlich feuchter Strecke vor seinen Teamkollegen Mark Webber. Fernando Alonso reihte sich als Dritter ein. In den folgenden drei Runden machte aus der Spitzengruppe Lewis Hamilton die meisten Positionen gut, der Brite schoss vom zehnten Startplatz bis auf Rang fünf. Unterdessen stellte Heikki Kovalainen seinen Boliden bereits in der Anfangsphase mit Getriebeproblemen in seiner Box ab und schied als Erster aus.
In den ersten Runden wurden die Strecke und vor allem die Ideallinie immer trockener. Sebastian Vettel baute seinen Vorsprung aus, während Michael Schumacher und Kamui Kobayashi kollidierten. Der Japaner drehte sich nach dem Schubser von Schumacher, der Deutsche steuerte mit beschädigter Front seine Box an. Weiter vorne versuchte Fernando Alonso, einen Weg vorbei an Mark Webber zu finden und Felipe Massa musste seinen vierten Platz gegen Lewis Hamilton verteidigen.
In Runde 13 kamen Webber und Alonso zeitgleich an die Box, tauschten aber keine Positionen. Pastor Maldonado und Kamui Kobayashi kollidierten leicht in der Boxengasse, als sie wie alle anderen von Intermediates auf Slicks wechselten. Unterdessen hatte die Rennleitung Zeit, sich mit dem Schumacher-Kobayashi-Unfall zu beschäftigen und bat den Mercedes-Piloten zu einer Stop-and-Go-Strafe an die Box. Wegen des Boxengasse-Unfalls erhielt wenig später auch Kobayashi eine Stop-and-Go-Strafe.
Nach 15 Runden führte Sebastian Vettel noch immer vor Mark Webber, Lewis Hamilton, Fernando Alonso, Jenson Button, Felipe Massa und Paul di Resta. Zehn Runden später kassierte Alonso Hamilton und hatte seinen dritten Rang wieder. Der Brite bog daraufhin zum Reifenwechsel in die Boxengasse ab. Weniger glatt verlief der Räderwechsel bei Paul di Resta, der dabei wertvolle Sekunden verlor. Wenig später kollidierte er mit Sébastien Buemi, schlitzte dem Schweizer den Hinterreifen auf und beschädigte die Frontpartie seines Renners.
In Runde 28 absolvierte auch Leader Sebastian Vettel seinen zweiten, nicht ganz problemlosen Reifenwechsel, was Fernando Alonso an die Spitze spülte. Der Spanier hatte den attackierenden Lewis Hamilton im Heck, konnte ihn wenig später aber abschütteln.
Nach der dritten Boxenstopprunde lag Alonso noch immer an der Spitze des Feldes, sein Vorsprung auf Sebastian Vettel war komfortabel. Lewis Hamilton befand sich zu diesem Zeitpunkt als Dritter auf Podestkurs. Jenson Button rollte direkt nach seinem Boxenstopp aus, weil sein rechtes Vorderrad aufgrund eines Missverständnisses seiner Crew nicht richtig festgezogen war.
In der Schlussphase musste Hamilton um sein Heimpodium kämpfen, denn Mark Webber kam ihm immer näher und überholte ihn schliesslich locker und leicht. Hinter Sebastian Vettel blieb er hängen und wurde somit als Dritter abgewinkt. Fernando Alonso fuhr vor den beiden Red Bulls ungefährdet seinem ersten Saisonsieg entgegen.
Hinter den Top 3 reihten sich Lewis Hamilton und Felipe Massa ein, sie entschieden ihr Duell um Platz 4 erst auf den letzten Metern und mit einer Berührung. Nico Rosberg wurde Sechster vor Sergio Perez, Nick Heidfeld, Michael Schumacher und Jaime Alguersuari.
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| Sieger Fernando Alonso | |
Alonso gewinnt in Silverstone
| Von Annette Laqua | 10.07.11-16:03 |
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POSTINGS
Posting von Anonym am 13.07.11 19:45:10
Sehr schön Fernando !!! So auch weiter:) Ich hoffe, du gewinnst auch das nächste Rennen !!! :D Posting von Anonym am 12.07.11 11:54:14
Zu der ganzen unsachlichen und nicht gerade objektiven Kritik an Vettel und an Red Bull Racing sei an dieser Stelle nur kurz an ein altes Sprichwort erinnert: Mißgunst und Neid muss man sich hart erarbeiten, Mitleid hingegen bekommt man geschenkt! Matthias Klein
Posting von Anonym am 12.07.11 11:33:56
Wäre interessant zu hören gewesen wenn Vettel auf Webber aufgelaufen wäre! Vermutlich hätte der Funkspruch von Christian Horner an Mark Webber so geklungen : "OK, so, Sebastian is faster than you. Can you confirm you understood that message?" ;)
G.N.
Posting von Anonym am 11.07.11 18:23:34
Zum Thema Montreal: Ohne den Start hinter dem SC, hätte es keine Vettel-Führung gegeben. Er profitierte jedes mal vom unfairen Restart-Prozedere der FIA.Posting von Anonym am 11.07.11 18:22:31
An Posting von Anonym am 11.07.11 10:28:23Istanbul 2010 war eine Stallorder zugunsten Vettels. Also wollte man dies nicht verhindern, sondern die Geschichte wiederholt sich. Damals gab es die klar verständliche Anweisung an Webber Vettel vorbeizulassen. Vettel verlor jedoch die Geduld und schoss Webber ab. Es geht auch nicht darum, ob dies ok ist oder nicht, sondern wie sich Red Bull verhält. Schon im letzten Jahr log man allen Taschen voll, obwohl jeder wußte, daß man Vettel aus PR-Gründen übervorteilte. Nun lügt man schon wieder rum, als dazu zu stehen.
Posting von Anonym am 11.07.11 10:28:23
also ich glaube, die wollten nur Istanbul 2010 verhindern. Das war eher eine Erinnerung daran vernünftig und ruhig zu bleiben und nicht eine Runde vor Schluss die ganzen Punkte weg zu werfen. Und dazu kommt, dass die Stallorder in diesem Jahr offziell erlaubt ist, nicht wie im letzten Jahr, als sie von Ferrari (zum wiederholten Male) angewendet wurde und nicht bestraft wurde. Zum Thema Monaco: Ist es nicht so, dass in Montreal das Safety-Car einen haushohen Sieg von Vettel verhindert hat (er verlor jedes mal einen Vorsprung von 5-10 Sekunden)?
Posting von Anonym am 11.07.11 10:19:35
Posting von Anonym am 10.07.11 20:26:28Meine Meinung: So ein Posting passt hervorragend zum dummen Geschwätz der Herren Horner und Marko. Alonso hat sportlich schon in Monaco gewonnen. Ohne Bernies Hilfe für Vettel wäre dieser wohl nicht mal ins Ziel gekommen. Und zum Thema Vettel gegen Webber, verweise ich einfach mal auf Istanbul 2010. Da schoss Vettel Webber von der Piste. In Spa schoss Vettel dann Button ab. Ist jemanden eigentlich dabei etwas aufgefallen? Hamilton und Schumacher werden für so etwar - zu recht - bestraft, das Kleinkind aus Heppenheim kommt damit durch.
Posting von Anonym am 11.07.11 10:15:28
Posting von Anonym am 10.07.11 19:55:19Auch 2010 gab es eine Stallorder zugunsten Vettels: In Istanbul als der feine Herr dann auch noch Webber abschoss. RB gehört einfach zu den unfairsten und verlogensten Teams die es je in der F1 gab.
Posting von Anonym am 11.07.11 04:30:44
erstens ok stallorder ist erlaubt niemand sagt was dagegen wir ferrari oder auch halt anti red bull fans regen sich doch nur auf weil red bull 2010 gesagt hat lieber kein wm titel als mit stallorder und genau das machten sie jetz und son quatsch wieso sollte n unfall passieren weil es 2010 passiert ist? ja wenn ein unfall 1954 passiert dann sollte man 2011 nicht versuchen zu überhohlen weil sonst könnte ja n unfall passieren ;) Posting von Anonym am 10.07.11 23:45:40
Ob die Stallorder nun erlaubt ist oder nicht, ist völlig egal. Dann darf der Horner und der Marko sich nicht vor die Presse stellen, und über Ferrari herziehen, wenn sie selbst nicht besser sind. Dumm gelaufen Red Bull.FORMEL 1 - LINKS
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| Pos. | Fahrer | Pkt. |
| 1 | Sebastian Vettel | 61 |
| 2 | Fernando Alonso | 61 |
| 3 | Lewis Hamilton | 53 |
| 4 | Kimi Räikkönen | 49 |
| 5 | Mark Webber | 48 |
| 6 | Jenson Button | 45 |
| 7 | Nico Rosberg | 41 |
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